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30. Oktober 2025

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News, Schmuck

Karat-Guide: Was bedeuten eigentlich die Werte neben der Goldangabe?

Goldfeinheit und Goldlegierungen erklärt

Bei Goldschmuck steht oft eine Zahl dabei, die angibt, aus welcher Feinheit die entsprechende Goldlegierungen besteht. Viele kennen Begriffe wie 18 Karat, was einer 750/-er Reinheit beziehungsweise Legierung entspricht. Aber was bedeutet das genau? Wir erklären es.

Jedes Schmuckstück aus Gold ist nicht aus purem Gold gefertigt, denn dann wäre es extrem weich und würde sich sehr schnell verformen. Stattdessen stellen Goldschmiede Schmuck aus einer Mischung von Gold und anderen Metallen her, den sogenannten Legierungen. Oft wird Kupfer, Palladium oder Silber beigemischt, um den Schmuck einerseits alltagsbeständiger zu machen.

Andererseits haben die Beimischungen in den Legierungen auch einen optischen Effekt: Gelbgold kommt der natürlichen Farbe von Gold sehr nahe, und wird heller, je mehr Silber in der Legierung vorhanden ist. Weissgold entsteht durch die Verwendung von Mangan, Palladium oder Silber – allesamt weisse Metalle. Für Rosé- oder Rotgold wird der Legierung ein entsprechend grosser Teil Kupfer beigemischt.

Was genau bedeuten die Zahlenangaben in der Goldlegierung?

Eine Goldlegierung wird in ihrer Feinheit, manchmal auch Reinheit genannt, angegeben. Sie drückt den Feingehalt des Goldes in der Legierung als Teil pro 1000 aus. Hierfür stehen dann Zahlen wie 333/-, 375/-, 585/- oder 750/-. Die Legierung 750/- beispielsweise enthält von 1000 Teilen 750 reines Gold. Dieses System wird oftmals in Karatangaben ausgedrückt, wobei jede Karatangabe für einen entsprechenden Feingoldanteil steht:

8k = 333 von 1000 Teilen sind pures Gold, der Anteil beträgt also 33,3 Prozent.
9k = 375 von 1000 Teilen sind pures Gold, der Anteil beträgt also 37,5 Prozent.
14k= 583 von 1000 Teilen sind pures Gold, der Anteil beträgt 58,3 Prozent.
18k = 750 von 1000 Teilen sind pures Gold, der Anteil beträgt 75 Prozent.
22k = 916 von 1000 Teilen sind pures Gold, der Anteil beträgt 91, 6 Prozent.
24k = Ist mit 999 von 1000 Teilen die reinste Legierung, mit 99,9 Prozent Anteil an purem Gold.

Aber Achtung: Reiner ist nicht gleichzusetzen mit besser. Denn wie eingangs schon erwähnt, muss eine Goldlegierung auch eine gewisse Robustheit aufweisen, um alltagstauglich zu sein. Daher wird für Schmuck fast immer eine 18-Karat-Legierung, also 750/-er Gold verwendet. Die 24-Karat-Legierung eignet sich nicht für Schmuckstücke, sie wird hauptsächlich für Anlagezwecke verwendet, zum Beispiel als Goldbarren.

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