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25. April 2023

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News, Schmuck

Diamanten – so bemisst sich ihr Wert anhand der 5 C

Die edlen Steine stehen für grosse Gefühle und sind dabei gute Wertanlagen

Zwei einkarätige Diamanten können trotz ihres gleichen Gewichts völlig unterschiedliche Preise haben – denn die Qualität eines Steins wird anhand von insgesamt fünf Kriterien ermittelt. Erfahren Sie hier, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

Unter hohem Druck in den Tiefen der Erde geboren, sind Diamanten strahlende Schönheiten, die auf exklusiven Schmuckstücken die Blicke fesseln. Ob in modernem oder klassischem Design, der härteste aller Edelsteine verzaubert in klassischem Weiss, modernem Schwarz oder als Fancy Diamond in vielen beeindruckenden Farben.

Die 5 C

Der Wert eines Diamanten bemisst sich anhand von fünf Qualitätskriterien, die von unabhängigen, international anerkannten gemmologischen Instituten bestimmt und im Zertifikat des Steins vermerkt werden. Man nennt sie die 5 C, wir stellen sie Ihnen vor:

Carat – das Gewicht des Diamanten

Seit 1907 wird das Gewicht eines Diamanten in Karat gemessen, wobei 1 Karat etwa 0,2 Gramm entspricht. In der Antike wurde 1 Karat noch mit dem Gewicht eines Samens des Johannisbrotbaums gleichgesetzt. Die Faustregel lautet zwar: Je schwerer ein Diamant ist, desto wertvoller ist er – doch auch die anderen Kriterien spielen bei der Wertbestimmung eine wichtige Rolle.

Color – die Farbe des Diamanten

Die Farbe eines Diamanten wird auf einer Farbskala von D („Hochfeines Weiss+“) bis Z („Getönt“) angegeben. Dabei sind Steine mit Farbgrad D die farblosesten und damit bei den weissen Diamanten auch die hochwertigsten. Eine Ausnahme machen hier die Fancy Diamonds: Bei den farbigen Steinen soll ihr Ton möglichst intensiv ausgeprägt sein.

Clarity – die Reinheit des Diamanten

Die Grösse, Position und Anzahl von Einschlüssen in einem Diamanten definieren seinen Reinheitsgrad. Ihr Vorkommen ist ganz natürlich, trübt aber die Reflexion des Lichts. Der Stein wird bei zehnfacher Vergrösserung genau unter die Lupe genommen und auf einer Skala von IF (Internally Flawless = lupenrein) bis I3 (Einschlüsse sind mit blossem Auge erkennbar) bewertet. Dabei sind die sogenannten lupenreinen Diamanten am wertvollsten – aber auch am seltensten.

Cut – der Schliff des Diamanten

Der richtige Schliff arbeitet die optimalen Proportionen und Facetten des Diamanten heraus und kaschiert gleichzeitig vorhandene Einschlüsse. Anhand der Gesamtform des Rohdiamanten und der vorhandenen Einschlüsse entscheidet der Diamantschleifer, welche Schliffart er wählt. Am bekanntesten ist wohl der Brillantschliff, der das Licht in vielen Facetten glitzernd reflektiert, aber auch der Baguetteschliff, der die Reinheit des Diamanten betont, oder Formen wie der Prinzessschliff oder der Tropfenschliff sind beliebt.

Confidence – Vertrauen in die Herkunft des Diamanten

Das jüngste Bewertungskriterium gibt das Ursprungsland des Diamanten an. Mit dieser Herkunftskontrolle soll sichergestellt werden, dass es sich um einen konfliktfreien Stein handelt. Verarbeitete Diamanten ab 0,30 Karat besitzen ein Zertifikat eines international anerkannten gemmologischen Labors. So sind auch Sie beim Kauf von Schmuckstücken mit brillantem Besatz auf der sicheren Seite.

Wenn Sie mehr zu den Qualitätskriterien von Diamanten wissen möchten oder wir Ihnen unsere exklusive Diamantschmuckauswahl zeigen dürfen, kontaktieren Sie uns gerne.