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Unser Stein des Monats Dezember: Der Diamant

Warum das Naturwunder der begehrteste aller Edelsteine ist

Unser Stein des Monats Dezember ist der Diamant. Was den härtesten aller Edelsteine so besonders macht und welche Merkmale seinen Wert ausmachen, erfahren Sie hier.

Der Diamant gilt als das Nonplusultra unter den Edelsteinen. Er ist das Symbol der ewigen Liebe und fasziniert durch sein einnehmendes Funkeln, das sogenannte Feuer. Jedes Betrachten ist anders schön, immer wieder strahlt der Diamant aufs Neue. Weil er in der Schmuckwelt so begehrt ist, hat er längst auch in der Popkultur seine Spuren hinterlassen und kommt in Film, Musik und Gedichten vor. Aber was macht diesen so begehrten Edelstein aus?

Der Stein, der die Liebe zweier Menschen verkörpert, wie es kein anderer Stein vermag, hat diese Rolle auch deshalb inne, weil er physikalisch betrachtet der härteste in der Natur vorkommende Stoff ist. Deshalb war seine Verarbeitung lange Zeit äusserst schwierig. Gleichzeitig macht ihn seine Seltenheit besonders, vor allem hinsichtlich der Exemplare in hoher Qualität: Schätzungen zufolge kommen auf einen 1-Karat-Diamanten etwa eine Million Diamanten von minderer Qualität.

Was macht den Wert eines Diamanten aus?

Der Wert eines Diamanten wurde lange durch die sogenannten 4C bestimmt, vor einiger Zeit ist noch ein fünftes C hinzugekommen. Die Abkürzungen dieser Handvoll Kriterien stehen für:

• Carat (Karatgewicht)
• Colour (Farbe)
• Clarity (Reinheit)
• Cut (Schliff)
• Confidence (Vertrauen)

Diese fünf Merkmale wirken sich allesamt auf den Wert des Diamanten aus. Mit Carat ist das Gewicht gemeint. Ein Carat entspricht 0,2 Gramm. Der Wert des Diamanten steigt mit zunehmendem Gewicht exponentiell an. Unter Colour versteht man die Farbe, denn Diamanten sind zwar auf den ersten Blick alle „farblos“, also weiss-transparent, aber Diamantgutachter unterscheiden feinste Nuancen: Eine Skala von D („Hochfeines Weiss +“) bis Z („Getönt 4“) kategorisiert dabei den Stein, wobei Hochfeines Weiss als bestes und begehrtestes Merkmal firmiert. Ähnliche Abstufungen gibt es auch bei der Reinheit (Clarity). Hier wird der Reinheitsgrad in einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen angegeben und beschreibt, inwiefern der Diamant feine, unter der Lupe sichtbare Einschlüsse aufweist. Von der reinsten Kategorie FL (für flawless) bis P1, P2 und P3 (für 1st, 2nd und 3rd Piqué), bei denen die Einschlüsse mit blossem Auge erkennbar sind, reicht hier die Skala.

Der Schliff (Cut) ist ebenfalls ein Gradmesser für den Wert. Sehr oft wird der Diamant als Brillant geschliffen, also als runder Diamant mit 57 Facetten, von denen 56 symmetrisch angeordnet sind und die 57. die Oberfläche bildet und als Tafel bezeichnet wird. Aber auch in anderen Schliffen wird das Naturwunder gearbeitet, darunter fallen zum Beispiel der an einen Tropfen erinnernde Tropfenschliff, der achteckige Smaragdschliff (auch Emerald Cut genannt) mit seinen langen und parallel angeordneten Facetten sowie der quadratisch anmutende Prinzessschliff, der dafür angewendet wird, die grösstmögliche Brillanz aus dem Diamanten hervorzuheben.

Das fünfte C hat in der jüngeren Vergangenheit immer mehr an Relevanz gewonnen. Vertrauen (Confidence) ist keines in Zahlen oder mittels harten Fakten messbares Kriterium wie die vorigen, sondern meint das Vertrauen hinsichtlich Echtheit, Güte und Herkunft des Steines. Deshalb ist es ratsam, Diamanten nur beim Händler des Vertrauens, zum Beispiel bei Mundwiler Juwelen, zu kaufen, weil hier sichergegangen werden kann, dass sich mit ausgebildeten Diamantgutachtern echte Spezialisten mit dem Diamanten beschäftigen.

Welchen Zertifikaten kann ich trauen?

Zudem gibt es unabhängige Gutachten über die Echtheit und Qualität des Diamanten. International anerkannte gemmologische Labore stellen hierfür Zertifikate aus. Die drei führenden Institute in diesem Bereich sind das Gemological Institute of America (GIA) mit weltweit sechs Standorten, der Hoge Raad voor Diamant (HRD) mit Sitz in der belgischen Diamantmetropole Antwerpen und das Diamant Prüflabor (DPL) in der deutschen Edelstein-Hochburg Idar-Oberstein. Ganz gleich, welches Labor das Gutachten ausgestellt hat: Das Zertifikat sollte unbedingt aufbewahrt werden, hilft es doch auch in Zukunft bei der Wertermittlung des Steines oder Schmuckstückes, in das der Stein eingefasst wurde.

Warum ist der 1-Karat-Diamant so besonders?

Wie oben bereits angesprochen, ist dieser hochkarätige Diamant überaus selten. Er wird wie die meisten Diamanten oft im Brillantschliff gefertigt. Als grobe Grössenordnung gilt, dass ein Brillant mit 1,00 ct. im Durschnitt einen Durchmesser von 6,5 mm aufweist. Das ist verhältnismässig gross und ausdrucksstark, sodass diese Art von seltenem Diamant ein wahrer „Eyecatcher“ ist.

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