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Unser Stein des Monats: der Citrin

Einer der beliebtesten gelben Edelsteine

Der Citrin strahlt wundervoll sonnig. Seine Gelbtöne variieren von Blassgelb über Sonnengelb bis zu Honiggelb. Als Schmuckstein ist er äusserst beliebt und zudem ist er der Geburtsstein für Novembergeborene. Wir stellen unseren Stein des Monats vor.

Der Name des Edelsteins stammt vom lateinischen Begriff «citrus» und beschreibt damit seinen wunderbaren gelben Farbton, wie er auch auf dem Bild zu erkennen ist. Bei dem Anhänger mit Ankerkette aus 750er Weissgold handelt es sich um ein Unikat, das in unserer Werkstatt in Handarbeit gefertigt wurde. Besetzt ist er mit einem strahlenden Lemon-Citrin, Diamanten im Brillantschliff und weiteren facettierten Rohdiamanten.

Die gelbe Varietät von Quarz
Citrin gehört zu den Quarzmineralien und ist von magmatischem Ursprung. Eingeschlossene Eisenoxidpartikel sorgen für die herrlich frischen, strahlenden Gelbtöne. Da der Citrin bei der Entstehung naturgemäss verschiedenen Temperaturen und Strahlung ausgesetzt ist, wird neueren Forschungen zufolge vermutet, dass diese, ähnlich wie beim Rauchquarz, ursächlich für die Farbe sind.

Citrin ist makrokristallin und bildet prismatisch-säulenförmige Kristalle. Mit einer Mohshärte von sieben auf der zehnstufigen Mohsskala zählt Citrin zu den harten Materialien und eignet sich daher auch hervorragend für Schmuck, der täglich getragen wird.

Facettierte Schliffe lassen den Citrin strahlen
Äusserst begehrt sind Citrine als Schmucksteine für Ringe, Ketten, Ohrringe oder Armbänder. Doch erst der Schliff offenbart die ganze Pracht des Edelsteins. Er gibt ihm seine Form und bringt ihn zum Strahlen. Besonders reine Exemplare erhalten einen Facettenschliff. Die kleinen glatt geschliffenen, eckigen Flächen sorgen für ein eindrucksvolles Funkeln des Edelsteins. Beispiele sind der Rundschliff, Kissenschliff oder Marquiseschliff. Citrine mit Unreinheiten oder Trübungen werden im Glattschliff verarbeitet. Typische Formen sind Cabochons, Donuts oder Trommelsteine, die entweder als Schmucksteine oder Heilsteine verkauft werden.

Natürlicher und künstlich hergestellter Citrin
Natürliche Citrine sind selten. Deshalb werden sie durch das Brennen von Amethyst oder Rauchquarz auch künstlich hergestellt. Gebrannte Citrine sind an einem Rotstich zu erkennen, während die natürliche Farbgebung des Citrins meistens ein helles Gelb ist. Ausserdem weisen ausschliesslich natürliche Citrine einen leichten Pleochroismus auf. Das bedeutet, dass sich die Farbe des Steins bei Betrachtung aus unterschiedlichen Winkeln verändert. Beim Kauf eines natürlichen Citrins sollte auf das Echtheitszertifikat geachtet werden.

Natürliche Citrinvorkommen gibt es weltweit, wie zum Beispiel in Frankreich, Spanien, Argentinien, Brasilien, den USA und Russland. 

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