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Tahitiperlen: Dunkle Kostbarkeiten aus dem Meer

Die Perlen aus dem Pazifischen Ozean sind aufgrund ihrer metallisch-geheimnisvollen Färbung beliebt

Tahiti-Perlen sind wegen ihres dunklen Glanzes sehr begehrt. Aus ihnen werden wunderschöne Colliers und atemberaubende Ohrringe ebenso wie geheimnisvoll anmutende Ringe und faszinierende Armbänder hergestellt.

Tahiti-Perlen sind für ihre dunkle Farbe berühmt – manchmal werden sie deshalb auch als «schwarze Perlen» bezeichnet. Damit unterscheiden sie sich von allen anderen Perlenarten (wie Südsee- oder Akoyaperlen), die meist weiß oder golden sind. Für die außergewöhnliche Färbung sorgt die Schwarzlippige Perlenauster (Pinctada margaritifera cumingii), in der die Tahiti-Perlen heranwachsen.

Ihre Färbung allein als «schwarz» zu klassifizieren, wird der Realität auch nicht gerecht: In den metallisch-dunklen Grundton mischen sich auch andere Töne. So wird je nach Perle und Lichteinfall Blaugrün, Grau, Braun und sogar Violett sichtbar. Dieser Farbenschimmer macht die Tahitiperlen als Schmuck besonders attraktiv.


Tahiti-Perlen bei Mundwiler

Die gezeigten Schmuckstücke (Bild oben) stammen aus unserem hauseigenen Atelier, die Perlen von einem Händler unseres Vertrauens. Uns ist bei der Auswahl der schimmernden Kostbarkeiten eine exzellente Qualität und ein guter Herkunftsort besonders wichtig. Mit unserem Lieferanten führen wir seit Jahren eine vertrauensvolle Beziehung und besuchen auch regelmäßig seine Zuchtfarm in Japan, um nur die besten Exemplare für Sie auszusuchen.

Denn hier in Winterhur haben wir uns nicht nur hochklassigen Uhren und feinem Goldschmuck, sondern auch Perlen exzellenter Qualität verschrieben. Wir bieten ein überaus grosses Sortiment an verschiedensten Exemplaren und nehmen Sie gerne mit auf eine einzigartige Reise in die Welt der schimmernden Unikate.

Daher haben die Tahiti-Perlen ihren Namen

Die Tahitiperlen sind wie die meisten anderen Salzwasserperlen nach ihrem Herkunftsort benannt. Tahiti ist die bevölkerungsreichste Insel des französischen Überseegebietes Französisch-Polynesien, wo die Schwarzlippige Perlenauster beheimatet ist. Nur Perlen aus Französisch-Polynesien dürfen als Tahiti-Perlen verkauft werden. Andere dunkel schimmernde Perlen aus der Pinctada-Muschel, wie sie auf den Fidschi-Inseln oder den Cook Islands gezüchtet werden, dürfen also nicht unter dem Namen firmieren.

Die Zuchtgeschichte der Tahiti-Perlen ist zudem noch relativ jung: Erst seit den 1960er-Jahren werden die Tahiti-Perlen hier auf Farmen gezüchtet, zuvor waren sie als Schmuck nur auf Tahiti selbst verbreitet. Seit Mitte der 1970er Jahre kursieren nennenswerte Mengen auf dem Weltmarkt. Die Zucht hat die Existenz der Tahiti-Perlen gewissermassen gerettet. Denn schon vorher waren vor allem die Europäer von dem schillernden Perlmutt begeistert und die ursprünglich reichhaltigen, natürlichen Vorkommen waren schon zur Mitte des 19. Jahrhunderts bedrohlich geschrumpft. Im 20 Jahrhundert starteten dann Konservierungs- und eben die angesprochenen Zuchtmaßnahmen, um die Population der Pinctada-Muschel und damit auch der Tahiti-Perlen zu erhalten.

Das gilt es über Perlen zu wissen

Perlen sind wegen ihres einzigartigen Schimmers schon sehr lange begehrte Schmuckstücke. Bereits in der Antike wurde nach besonders formvollendeten Perlen getaucht. Die Schönheiten aus dem Meer werden in zwei Kategorien unterschieden, die sich an ihrer Herkunft orientieren. Im Gegensatz zu den in Flüssen und Seen gezüchteten Süsswasserperlen werden Salzwasserperlen, die in offenen Gewässern wachsen, fast ausschliesslich unbehandelt für Schmuck verwendet. Ihre Naturbelassenheit schliesst Verfahren wie Bleichen aus und macht die Perlen aus den Ozeanen ungleich wertvoller.

Neben den Akoyaperlen, die aus den Gewässern um China und Japan stammen, sowie den Südseeperlen, die in der Meeresregion zwischen Australien, Indonesien und Polynesien gezüchtet wird, gehören die Tahitiperlen zur Troika der gefragtesten Perlen.

Das sind die Qualitätskriterien bei Perlen

Wie es bei Diamanten die 4Cs gibt, sind auch bei Perlen Merkmale definiert, die über den Wert bestimmen. Bei Perlen sind es die 5Ss: Size (Grösse), Shape (Form), Shade (Farbe), Shine (Lüster) und Surface (Oberfläche).

Generell gilt, dass eine Perle kostbarer ist, je grösser, runder je tiefgründiger ihr Schimmer ist. Doch das System der preislichen Quantifizierung der Qualität einer Perle ist vielschichtiger. Es listet die fünf Merkmale auf, die sich – je nach dem Zustand der Perle – wertsteigernd oder wertmindernd auf den Preis auswirken. Shape beispielsweise steht für die Form der Perle. Hier gilt: Möglichst perfekte, runde Exemplare sind am wertvollsten, weil sie auf dem Weltmarkt am begehrtesten sind. Beim Shine, also dem Lüster, ist der Schimmer der Perle gemeint. Dieser soll möglichst so wirken, als strahle die Perle aus dem Inneren. Ein wichtiger Faktor ist dabei immer auch die Seltenheit: Je einzigartiger eine Perle ist, desto gefragter und desto wertvoller ist sie auch.

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