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Unser Stein des Monats April: Beryll  

Beeindruckende Mineralien von farblos bis farbenfroh

Beryll ist unser Stein des Monats, wobei man eigentlich nicht von Stein, sondern von Steinen sprechen müsste. Denn Beryll ist der Oberbegriff für eine Gruppe von Mineralien, die aufsehenerregende Varietäten zu bieten hat.

Das Wort Beryll stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet: klarer Kristall. Das ist der Grund, warum ursprünglich alle farblosen Edelsteine als Beryll bezeichnet wurden. Doch diese Sichtweise änderte sich im Laufe der Zeit. Heutzutage besteht die Beryll-Gruppe, die kurz einfach Beryll genannt wird, aus Mineralien, die allesamt eine vergleichbare chemische Zusammensetzung aufweisen und zur Mineralklasse der Silikate gehören.

 
Beryll umfasst die Varietäten Goldberyll – wozu der Stein in unserem Schmuckstück gehört –, Pezzottait, Rosterit, Vorobyevit, Smaragd, Aquamarin, Morganit, Goshenit und Roter Beryll. Viele von ihnen beeindrucken durch intensiv leuchtende Farben, doch auch farblose Varianten wie der Goshenit, der als Beryll in Reinform gilt, sind in der Gruppe enthalten. Der Glanz der Berylle ist vergleichbar mit Glas. Ihre Transparenz variiert zwischen durchsichtig, durchscheinend und undurchsichtig. Mit einer Mohshärte zwischen 7,5 und 8 auf der 10-stufigen Mohsskala, erfüllt Beryll das Kriterium der Edelsteinhärte. Die Kristalle sind zudem von beachtlicher Grösse und sie sind schwer schmelzbar. Beryll-Vorkommen befinden sich in vielen Ländern wie zum Beispiel in den skandinavischen Ländern, England, Deutschland, Österreich, Spanien oder auch Südafrika, Madagaskar, China, Kanada und in den USA.
 
Vielfältige Schliffmöglichkeiten
Da Beryll äusserst variantenreich ist, sind auch die Schliffmöglichkeiten dieser Steine äusserst vielfältig. Doch nicht jeder Schliff ist für jede Varietät geeignet. Es ist vielmehr so, dass der Stein und seine Transparenz massgeblich für den Schliff sind. Die durchsichtigen und durchscheinenden Varianten von Beryll werden in der Regel mit einem Facettenschliff versehen. Denn die Facetten, mit denen die Steine je nach Schliff in unterschiedlicher Zahl und Anordnung versehen werden, bringen die Edelsteine auf beeindruckende Weise zum Funkeln und betonen ihre Transparenz. Undurchsichtige Berylle kommen am besten durch einen Cabochonschliff zur Geltung. Durch die polierte Oberfläche werden die intensiven Farbtöne und der Glanz der Steine betont.
 
Schmuck mit Goldberyll bei Mundwiler Juwelen
Der Ring aus 750er Weissgold ist ein Einzelstück aus unserem hauseigenen Atelier. Er ist mit einem Goldberyll in einem zarten Gelbgrün-Ton besetzt. Diese grünstichige Variante des Goldberylls wird auch als Heliodor bezeichnet. Umrahmt wird er von 36 funkelnden Brillanten. Wenn Sie mehr zu unseren Schmuckstücken mit Beryll erfahren möchten, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

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