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Der Weg zum Ring

Wie ein Solitärring entsteht

Ein Solitärring ist der Inbegriff der Liebe – weil er meist der erste Ring ist, der das offizielle Bekenntnis des Paares zueinander symbolisiert: Immerhin versteckt sich meist diese Art von Ring im Ringkästchen, wenn sich jemand dafür entscheidet, mit dem Lieblingsmenschen den Rest des Lebens verbringen zu wollen und für einen Heiratsantrag auf die Knie geht. 

Dieser Ring kann dabei aus unterschiedlichen Materialien bestehen, aus Gelbgold zum Beispiel, Weissgold, Roségold oder auch Platin. Eines haben sie allerdings alle gemein: Ein einzelner Diamant thront auf ihnen – meist ein Brillant, manchmal aber auch ein Diamant im Baguette- oder Prinzessschliff. Wer nun immer schon wissen wollte, wie der Solitär eigentlich gefertigt wird, kann hier den Weg der Rohmaterialien zum fertigen Ring Schritt für Schritt nachlesen.


Los geht es mit der Fassung für den charakteristischen einzelnen Brillanten: Meist handelt es sich um eine Krappenfassung oder einen sogenannten Chaton. Der Diamant sitzt hoch auf dem Ring und wird von kleinen Edelmetalldrähten gehalten, die in gleichmässigen Abständen um den Edelstein herum angeordnet sind und somit eine Art Körbchen bilden. Diese Art des Fassens ist die perfekte Lösung, um einen besonderen Stein in Szene zu setzen: Der grosszügige Lichteinfall lässt den Stein dann wunderbar funkeln und brillieren! 



Je nach Art der Ringschiene variiert der Herstellungsprozess – bei unserem Ringbeispiel wird ein fünf Millimeter Achtkantdraht auf drei Millimeter gewalzt, zu einem Ring gebogen und verlötet. Anschliessend wird der vorgeformte Ring auf die endgültig gewünschte Form geschmiedet und gefeilt, Verantwortlichkeitsmarke und Feinheitsgrad des Edelmetalls werden nun eingestempelt.



Jetzt wird weiter zusammengebracht, was zusammengehört: Die anfangs vorbereitete Fassung wird auf den Ring eingepasst und eingelötet. So zusammengesetzt, wird der ganze Ring verputzt und auf Hochglanz poliert, damit es dann zum allerletzten Arbeitsschritt zum Fasser gehen kann. Hier wird der zum Brillanten geschliffene Diamant passgenau in die Fassung eingesetzt – und fertig ist der Ring, der bald jemanden zum glücklichsten Menschen der Welt machen wird!






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